Wer macht Branding

Wer macht Branding und worauf Du achten willst.

Wer gutes Branding macht, ist schnell beantwortet. Bevor wir nachsehen, wer wirklich Branding macht, prüfen wir, was Branding überhaupt ist und was es für Dich als UnternehmerIn bedeutet.

Eng genommen ist Branding wie der Umgang mit dem Brandeisen bei Pferden. Ein Signal für Besitz des Tieres oder des Gegenstandes. Damit ist Branding auch ein Hinweis auf den Absender. Beim Branding wird also gekennzeichnet, wem etwas gehört oder wo es zuzuordnen ist.

Heutzutage suchen Menschen Sicherheit und Status in Marken. Wenn sie wissen, dass die Uhr von Rolex und das Auto von Mercedes hergestellt wurde, gibt das ein Gefühl der persönlichen Aufwertung und Abgrenzung von anderen. Diese Marken stehen neben Langlebigkeit und Qualität auch als Statussymbole.

Die genannten Marken existieren durch ihr herausragend konsequentes Branding. Kaum ein Ort, wo diese Marken nicht bekannt sind.

Wie ist das möglich, ein globales Branding wie dieses zu erlangen und wer macht das?

Die Voraussetzung für konsequentes Branding in globaler Größenordnung ist eine brillante Markenführung. Mit einem starken Gesamtauftritt, gut geplant und konsistent an allen Punkten umgesetzt wird keine ungesteuerte Einzelaktion die Wirkung der Werbung auf die Marke negativ beeinflussen können. Somit ist Werbung kein Branding. Auch Dein Logo oder ein Flyer ist streng genommen kein Branding.

 

Bei globalem Branding von BigPlayer sind Spezialisten am Werk.

Um globale Konzerne zu branden, ist Champions-League Niveau gefragt. In dieser vagen Abfolge erahnst Du die Disziplinen

  1. Politologen, Soziologen, Psychologen auch Philosophen entwickeln die Markenpolitik abgestimmt auf die Denkmuster der Wunschzielkunden. Gestützt durch Meinungsforschung extern und Mitarbeiter-Workshops intern.
  2. Sprachwissenschaftler entwickeln Namen und Claims.
  3. Die Markenstrategie wird durch BWLler in Konzepte gegossen und
  4. durch Markenrechtler abgesichert und als Terrain beansprucht.
  5. Ein Heer logisch denkender GrafikDesigner setzt die Konzepte um und archiviert, dokumentiert und verwaltet das Design, eher Corporate Identity oder Branding.
  6. Agenturen und Produktioner, SocialMediaExperten und Werber übernehmen Konzepte und Corporate Design und führen es als Corporate Communication an allen relevanten Kontaktpunkten in den Markt ein.
  7. Die Branding-Agentur prüft und überwacht stetig jede Aktion, ob das Ziel erreicht wird und justiert, wenn nötig

Die Design-Entwürfe beginnen, nachdem die Markenpolitik definiert wurde. Design-Teams, rund 10 Personen stark arbeiten tage- bis wochenlang an dem Logofindungsprozess bis ein Meisterwerk entsteht, das nur für dieses eine Unternehmen steht.

Großartige Logos erkennst Du daran, dass sie weder beliebig noch austauschbar sind.

Gute Logos sind leicht zu merken und stark im Kontrast. Richtig gute Logos sind einmalig, niemals beliebig und lösen ein Gefühl aus. Verdammt gute Logos visualisieren die Vision, den Zweck des Unternehmens.

Branding, Logodesign,Markenentwicklung

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Das Unternehmen oder dessen Vision wird bildhaft und reduziert angedeutet und ist so einprägsam, um vom Kind mit dem Fuß in den Sand gezeichnet werden zu können.

Unterschieden wird zwischen Basis- oder Design-Elementen und Anwendungen. Anwendung betrifft alles, wo dem Design Leben eingehaucht wird. Sei es die Absender-Kennzeichnung auf der Visitenkarte, auf dem Auto, Bekleidung, Flyer oder Internet. Die Basis ist der Grundstock an Logos und grafischen Elementen, Schriften, Farben und Bildern. Die Basis für jede Anwendung des Designs.

 

Wer kann das Branding machen?

Für welche Größenordnung und welches Budget wird das Branding benötigt? Der Markt der Anbieter deckt die Größenordnungen ab.

  1. Internationale Branding-Agenturen wie Interbrand und MetaDesign entwickeln aus einer Idee oder einem Zusammenschluss von Konzernen Global Player mit dem Ziel, einen maximalen Marken-Wert zu schaffen. Weitere Branding-Agenturen finden sich unter dem Dach der OmnicomGroup.
  2. Werbe-Agenturen mit erfahrenen Brand-Spezialisten, die sich in den Branding-Agenturen verdient gemacht haben, decken Industrie und Mittelstand ab.
  3. Hidden Champions, KMU und EinzelunternehmerInnen wenden sich an erfahrene Marken-Spezialisten, die in den großen Branding-Agenturen gelernt haben und sich freiberuflich selbständig gemacht haben.

Worauf Du beim Branding unbedingt achten willst.

Du willst während der Entwicklungs-Phase dabei sein. Ohne Dich und Deine Intention geht nichts. Denn Branding ist Politik, Strategie und Business-Planning. Gewinne den Überblick, wie Dein Branding, Deine Marke, Dein Logo funktioniert, was geht und was nicht und wie es wann und wo eingesetzt wird. Farben, Formen und Schriften, Bildsprache und Inhalte, Slogans. Mit einer guten Dokumentation bist Du autark und unabhängig von einer Agentur. Dadurch wird das Rad nur einmal erfunden und spart Dir viel Geld. Du brauchst die Dokumentationen, Manuals, Vorlagen und Gestaltungspläne übersichtlich sortiert. Hast Du das nicht, wird in jeder kreativen Phase Deine Marke, Deine Werbung neu erfunden. Das kostet Dich Zeit, Geld und gerade frisch aufgebaute Reputation!

Ohne „Brand-Manual“ oder Gestaltungsrichtlinen zu arbeiten kostet Zeit, Geld und Reputation!

Achte darauf, das Design nach 10, spätestens nach 20 Jahren einer Prüfung zu unterziehen. Ist es noch aktuell und entspricht es noch dem Ziel der Marke, dem Markt und dem Geschmack? Muss es marginal angepasst werden?

 

Wer macht kein Branding – oder wie Du das schnell erkennst.

Branding beginnt immer bei einer Analyse. Einer tiefen Analyse. Zuerst geht es um Deine Vision, Deine Mission, Deine Werte, Dein Warum. Durch Techniken wird der Kern, die Kernbotschaft herausgearbeitet. Damit wird die Ausrichtung Deines Unternehmens in einem Branding-Template, einer Marken-Definition niedergelegt. Wendest Du Dich an einen Designer, der nicht nach den Wurzeln und dem Ziel des Unternehmens fragt, kaufst Du ein Logo, einen Flyer, ein Design, aber kein Branding.

Branding hat den Anspruch, dass der Gegenüber Dich, Deine Intention und Dein Unternehmen

  • Fühlen
  • Schmecken
  • Riechen
  • Und sehen kann

Branding ist die Vermittlung eines Gefühls! Branding ist das Erlebnis mit einer Marke – das Markenerlebnis

 

Viele Grafiker und Agenturen verkaufen Designs nach ihrem Geschmack oder für ihr Portfolio. Einige machen exakt das, was Du Dir wünschst. Von wenigen erhältst Du ein Branding, das Dich, Deine Vision, Mission und Deine Kernzielgruppe abbildet. Sei achtsam – Du bekommst es nicht geschenkt. Gutes Design entsteht nicht über Nacht und fällt Dir nicht vor die Füße. Gutes Design ist Arbeit und erfordert Zielfokussierung auf eine starke Vision.

Natürlich kannst Du Dir preiswert Logos im Internet kaufen. Ist das wirklich ein Design, gar ein Branding, das zu Dir passt – oder stichst Du Dich damit ins eigene Fleisch? Weißt Du wirklich, worum es geht? Weißt Du, woran der Kende Deine Intention erkennt? Weißt Du, welche Kombinationen an Farben, Schriftee und Elementen das Gefühl an Dynamik, für Wohlfühlen oder für Modernität auslösen? Kann das ein Design-Student wissen, der seine Dienste für 5$ im Internet anbietete

 

Die Basis des Branding bildet das magische Marken-Dreieck.

Jetzt komm mir nicht mit den Theorien und Werkzeugen – ich will Ergebnisse! Du bekommst Ergebnisse – und wie ich arbeite dürfen diejenigen nachlesen, die es wirkich interessiert!

Das magische Marken-Dreieck (semiotic branding triangle) bildet die drei Kernpunkte der Marke ab: Markenname (Slogan, Claim), Markenzeichen (Logo, Signet) und Produkt/Dienstleistung (Gestaltung, Design).

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Hiermit bedienst Du Dein Branding, den Markenauftritt. Hast Du einmal verstanden, worum es geht und wie Du das Konzept, das Branding-Manual umsetzt, läuft es Dir geradezu aus der Hand und kann spielend delegiert werden.

Ziel eines guten Branding (Brand-Manuals) ist es, das Design auf so einfache Regeln herunterzubrechen, dass ungelernte Kräfte es verstehen und fehlerfrei umsetzen können.

Gutes Branding besticht durch Einfachheit. Einfache Regeln bedingen ein einfaches Design. Niemals wirst Du sehen, dass Konzerne wie Apple, BMW oder Vodafone ein kompliziertes und komplexes Design haben. Das Design lässt sich einfach managen und bleibt dadurch immer funktional. Die Herausforderung von guten Branding ist es, anspruchsvoll, einmalig und zeitgemäß ohne langweilig zu sein.

Gutes Design muss einfach sein.

 

Danke, dass Du den Artikel „Wer macht Branding … “ gelesen hast.

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